Am 29. und 30. August 2009 fand nun zum dritten Mal der Berufsfeuerwehrtag der Jugendgruppen Bozen und Oberau/Haslach statt.In einer 24 Stunden dauernden Schicht mussten die Jugendlichen für alle anfallenden Arbeiten im Gerätehaus sorgen und wurden dabei von einigen Einsätzen überrascht. Zum ersten Mal wurde heuer die Jugendgruppe des Weissen Kreuzes Bozen voll in die Schicht eingebunden.

In der vom Weissen Kreuz selbst eingerichteten "Landesnotrufzentrale" erhielten die Disponenten die Einsätze, welche dann an die Jugendlichen der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes weitergeleitet wurden. Nachdem die Jungs und Mädels zu einer Türöffnung mit einer verletzten, eingeschlossenen Person ausrückten, meldeten die Wehrmänner, welche im Stadttheater einen Brandverhütungsdienst während einer Veranstaltung leisteten, eine Rauchentwicklung auf der Bühne. Die zunächst vier Jugendlichen mussten bis zum Einstreffen der Verstärkung das Gebäude evakuieren und hatten später mit der Brandbekämpfung sowie der Suche und Bergung mehrerer Verletzter alle Hände voll zu tun. Dabei wurden sie von der Jugendgruppe des Weissen Kreuzes mit drei Rettungswagen unterstützt.

Am späten Abend wurden die Jugendlichen zu einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen in die Sill gerufen. Dabei galt es zunächst die Eingeklemmten zu befreien sowie die Unfallstelle und die Fahrzeuge zu sichern. Dabei wurden sie wiederum von der Jugendgruppe des Weissen Kreuzes unterstützt und somit konnte der Einsatz mit Lob abgeschlossen werden. 

Gegen Mittag des 30. August traf die Meldung über einen Waldbrand nahe der Haselburg ein. Die Nachwuchsfeuerwehrmänner und -frauen mussten den Brand unter Kontrolle bringen, zwei verletzte Personen bergen und sie dem Rettungsdienst übergeben.

Während diesen drei größeren Einsätzen wurden die Jugendlichen sei es der Feuerwehr als auch des Weissen Kreuzes zu einigen weiteren Einsätzen gerufen und so waren sie bei einer Suchaktion, einem Müllkübelbrand, einem umgestürtzten Baum sowie weiteren kleineren technischen Hilfeleistungen gefordert, bei denen auch wieder die Hilfe des Weissen Kreuzes von Nöten war.