IMG 8763Der seit nunmehr 4 Tagen andauernde Waldbrandeinsatz in der Fraktion Kohlern der Gemeinde Bozen, konnte in den Mittagsstunden des heutigen Donnerstages, für vorläufig für beendet erklärt werden. Nach einem letzten Lokalaugenschein mit Begehung des betroffenen Gebietes, an welchem neben der Feuerwehreinsatzleitung auch der Amtsdirektor des Forstinspektorates Bozen 1 Dr. Martin Schöpf sowie der Leiter der Forststation Bozen Roberto Todesco teilnahmen, wurde festgestellt, dass alle Glutnester weitgehend abgelöscht worden sind und somit derzeit keine unmittelbare Gefahr mehr besteht. Dennoch wird die Lage am Kohlererberg auch in den kommenden Tagen verstärkt unter Beobachtung gehalten werden.
Allein die Freiwillige Feuerwehr Bozen, unter der Leitung des Zugskommandanten des Löschzuges Kohlern, stand mit 31 Wehrmännern und –Frauen über die Dauer von über 90 Stunden ununterbrochen im Einsatz. Mit insgesamt knapp 370 aufgewendeten Mannstunden kann dieser Einsatz zweifelsohne zu den größten und aufwändigsten Ausrückungen in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Bozen dazugezählt werden.
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Bozen standen auch die Freiwillige Feuerwehr Leifers, die Berufsfeuerwehr Bozen, Mitarbeiter der Forststation Bozen und des Forstinspektorates Bozen 1, ein Hubschrauber der Finanzwache (Sezione Aerea Bolzano) sowie ein weiterer Hubschrauber des Privatunternehmens Elikos GmbH aus Pontives im Grödnertal im Einsatz.
Die Freiwillige Feuerwehr Bozen und allen voran der Löschzug Kohlern, bedanken sich an dieser Stelle bei allen Beteiligten und am Einsatz mitwirkenden Einsatzkräfte für die gute Zusammenarbeit und die tatkräftige Unterstützung.