Angenommen wurde ein Waldbrand zwischen Rutterhof und Köhlhof in der Leiferer Fraktion Seit oberhalb von Steinmannwald. Um 13:45 wurden über die Landesnotrufzentrale die Freiwillige Feuerwehr von Leifers, Andrian, Vilpian , St Jakob Grutzen, Siebeneich, Oberau/Haslach, Terlan, Bozen Stadt und Kohlern alarmiert.

Die Einsatzleitung hat die Freiwillige Feuerwehr Leifers, mit Unterstützung des Abschnittsinspektors Erwin Runer übernommen und am Rutterhof eine provisorische Einsatzzentrale eingerichtet.

Diese forderte zur Unterstützung den Hubschrauber der Finanzwache und den Hubschrauber der Forstbehörde an.

Der angenommene Waldbrand wurde von den Wehrmännern der Feuerwehren von zwei Richtungen bekämpft. Damit für den Löscheinsatz des Hubschraubers der Forstbehörde genügend Wasser zur Verfügung stand mussten außerdem drei Zubringerleitungen von einem Löschteich zu einem 25.000 Liter fassenden Container gelegt werden.

Der Hubschrauber der Finanzwache wurde dazu benutzt um zwei Pumpen und vier Wehrmänner an einen Löschteich zu fliegen, damit die Wasserversorgung schnellstmöglich sichergestellt werden konnte.

Die Pumpen und Wehrmänner wurden vom Hubschrauber am Flugplatz in Bozen und in Leifers abgeholt und an den Löschteich geflogen.

Außerdem mussten vom Hubschrauber der Finanzwache zwei verletzte Personen mit der Seilwinde gerettet und aus dem Waldbrandgebiet geflogen werden.

Der Hubschrauber der Forstbehörde wurde dazu eingesetzt, um Löschmaterial an den Brandherd zu fliegen. Zusätzlich unterstütze er die Waldbrandbekämpfung, indem im unwegsamen Teil des Geländes Wasser abgeworfen wurde.

An der Übung beteiligt war außerdem die Forstbehörde unter Leitung von Forstinspektor Martin Schöpf. Der Rettungsdienst wurde vom Roten Kreuz Leifers sichergestellt.

Die Stadtpolizei Leifers sperrte die engen Zufahrt nach Seit für den zivilen Verkehr, damit die Einsatzfahrzeuge nicht behindert wurden.

Um das leibliche Wohl kümmerte sich der Zivilschutz, welcher die Verpflegung mit einer Feldküche sicherstellte.

Die Übung konnte dank eines reibungslosen Ablaufes um ca. 17 Uhr beendet werden. Insgesamt waren ca. 150 Personen an der Übung beteiligt, welche somit für den Ernstfall gerüstet sind.

 Bericht und Fotos: STOL