Am Dienstag, den 11. Mai 2010 nahm die Freiwillige Feuerwehr von Bozen zusammen mit der Sektion Bozen des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz an einer Gemeinschaftsübung teil.

Die Alarmireung der Alarmstufe 4 erfolgte gegen 20:15 Uhr wobei vorerst lediglich von einem Verkehrsunfall ohne weitere Angaben gesprochen wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Bozen rückte wie bei diesem Alarmierungsbild üblich mit Tanklösch- und Rüstfahrzeug zur Unfallstelle aus, parallel wurde auch ein Rettungswagen des Weißen Kreuzes zur Unfallstelle entsannt.

Bereits während der Anfahrt zur Unfallstelle wurde die Alarmstufe von 4 auf 5 angehoben da vermutlich mehrere Personen, davon mindestens eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt am Unfall beteiligt waren. In der Folge machten sich weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bozen auf dem Weg zur Unfallstelle, zusätzlich wurden auch zwei weitere Rettungstransportwagen zur Unfalstelle gerufen.

Am Einsatzort angekommen bot sich für die Einsatzkräfte folgendes Bild: Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW und einem Kleinbus wobei bei einem Fahrzeug leichter Rauch aufstieg. Nach erfolgter Sichtung der Unfallstelle konnte der Rettungsdienst sich ein Bild der Patienten machen. Der rettungsdienstliche Einsatzleiter sprach nach einer ersten Sichtung aller Beteiligten von insgesammt 7 verletzten Personen und stufte den Einsatz in die MANV Ebene 1 ein. Von den 7 Verletzten waren zwei Personen in Fahrzeugen eingeklemmt und mussten mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden, der Verletzungsgrad aller am Unfall beteiligten Personen konnte als leicht bis mittelschwer eingestuft werden.

Nach der Rettung und Erstversorgung der verletzten Personen wurden diese für den Abtransport ins Krankenhaus vorbereitet.

Schwerpunkte dieser Übung bildeten die technische Rettung von eingeklemmten Personen, die Einsatztaktik bei Unfällen mit mehreren Verletzten sowie die Kommunikation zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen. Eine Nachbesprechung dieser Übung wird demnächst folgen.